Junioren-Europameisterschaften in Krefeld

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Linus Copes wird Junioren-Europameister!

Lia Walser wird gute Fünfte!

Der Thalwiler Ruderer Linus Copes hat an den Junioren-EM in Krefeld im Doppelvierer sensationell die Goldmedaille erkämpft.  Auch die Thalwilerin Lia Walser hat im ungesteuerten Vierer mit dem 5. Platz sehr gut gerudert. Nicht zum Einsatz kam der Thalwiler Spitzenjunior Sam Amstutz. Er wurde als Ersatzmann nominiert.

Die neue Regattabahn auf dem wunderbaren Elfrather See im Ruhrgebiet brachte dem Schweizerischen Ruderverband Glück. Von den sechs Booten erreichten deren fünf die nächste Runde, vier qualifizierten sich dann für den A-Final.

In den Finalrennen vom Sonntag hat schliesslich der Doppelvierer mit den ROZ-Ruderern Linus Copes (RC Thalwil), Andrin Gulich (SC Küsnacht), Dominic Gondrau (RCRapperswil-Jona) und Valentin Hühn vom Club d’Aviron Vésenaz am besten gekämpft. Bereits im Vorlauf gab das Flaggschiff den Ton an und siegte knapp vor Italien und Dänemark. Im Halbfinal vom Sonntagmorgen hatten die Schweizer die Konkurrenten im Griff und siegten schliesslich mit zwei Sekunden Vorsprung auf Ukraine und Tschechien.  Den anderen Halbfinal dominierte Deutschland vor Dänemark. Im Final ging es dann um die Wurst gegen ein sehr starkes Boot aus Deutschland, doch die Schweizer konnten jeden Zwischenspurt der Gegner kontern, um schliesslich mit einer halben Sekunde die verdiente Goldmedaille in die Schweiz zu entführen. Gross war die Freude bei den 18-/19-jährigen Burschen vom Zürichsee und Genfersee, als für sie die Schweizer Nationalhymne gespielt wurde.

Im Riemenvierer sass mit Lia Walser eine weitere Thalwilerin im Boot. Hinter der Schlagfrau ruderten Olivia Nacht (Baden), Olivia Negrinotti (Ceresio) und Nina Libal (Lausanne). Gegen die favorisierten Rumäninnen war im Vorlauf kein Kraut gewachsen. Aber die Schweizerinnen liessen sich nicht beeindrucken und erreichten den überraschenden 2. Platz. Mit diesem Rang qualifizierten sie sich direkt für den A-Final. In diesem Rennen gaben die Kroatinnen den Ton an, knapp dahinter folgten Rumänien und Deutschland. Die Schweizerinnen belegten schliesslich den sehr guten 5. Platz.

Die Resultate mit Schweizer Booten:

Skiff Männer: 1. Deutschland, ferner 6. Schweiz (Jan Schäuble)

Skiff Frauen: 1. Deutschland, ferner 7. Schweiz (Mattea Wüthrich)

Vierer-ohne Männer:  1. Deutschland, ferner 7. Schweiz

Vierer-ohne Frauen: 1. Kroatien, 2. Deutschland, 3. Rumänien, 4. Polen, 5. Schweiz (Walser, Nacht, Negrinotti, Libal), 6. Tschechien

Doppelvierer Männer: 1. Schweiz (Copes, Gulich, Condrau, Hühn), 2. Deutschland, 3. Dänemark, 4. Tschechien, 5. Russland, 6. Ukraine

Doppelvierer Frauen: 1. Rumänien, 2. Deutschland, 3. Russland, 4. Tschechien, 5. Schweiz

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