Unter folgendem Link sind die Thalwiler Resultate der Regatta Sarnen:
Regatta Cham 2022
Am vergangenen Wochenende fand im schönen Villettepark in Cham die 4. nationale Regatta der Saison statt, wo auch der Ruderclub Thalwil mit zahlreichen Athleten vertreten war. Die Bedingungen für die Rennen waren meist gut und die Temperaturen liessen viele zur Abkühlung kurz in den See springen. Wir gratulieren den Organisatoren für eine tolle Durchführung, wie jedes Jahr. Am Samstag fanden die Rennen von 9:30 bis 20:00 statt und Thalwil kam schon früh zum ersten Erfolg. Simon und Michel ruderten im leichten Doppelzweier im Vorlauf zum zweiten Platz. Gleich 10 Minuten später doppelten Aline und Gianna ebenfalls mit einem zweiten Platz im Zweier Ohne nach. In einem sehr grossen Feld von Doppelzweiern bei den U17 Junioren konnten sich Andrin und William ebenfalls im Vorlauf den zweiten Platz errudern. Bald danach kam der Masters Achter der Frauen, für den die Regatta eine Premiere war, die sie mit einem zufriedenstellenden Rennen begonnen. Zurück zu den U17 Junioren, die im Doppelvierer den zweiten Platz im Vorlauf erruderten. Sehr erfreulich war der Vorlaufsieg von Ronja Schwyzer im U17 Einer. Ebenfalls erfreulich war der dritte Rang der U19 Achters, die sich hinter zwei starken Booten vom GC und Basel festsetzen konnten. Im Doppelzweier der Frauen gewannen Ladina und Aline ihren Vorlauf vor Katharina und Flora. Im Doppelvierer doppelten unsere Frauen gleich nach und gewannen ebenfalls.
Somit kommen wir zum Finaltag, den Simon und Michel abermals mit einem zweiten Platz eröffneten. Es folgten Aline und Gianna die auch wie am Vortag auf den zweiten Platz ruderten, hinter den Fürholz-Schwestern. Im U17 Doppelzweier wurden die Boote für den Sonntag etwas durchmischt und somit gewannen Andrin und Alexander im B-Final den zweiten Platz. Der Masters Achter der Frauen ruderte erneut ein erfolgreiches Rennen und darf auf ein zufriedenstellendes erstes Regattawochenende zurückschauen. Wir hoffen natürlich, dass wir sie auch an weiteren Regatten sehen dürfen. Ronja Schwyzer wurde im A-Final 4. in einem grossen Einerfeld. Der U15 Doppelvierer wurde im B-Final dritte. Der U19 Achter wurde erneut dritter hinter GC und Basel, wobei die Distanz nach vorne etwas kleiner war als am Samstag. Am Sonntag musste sich der Frauendoppelvierer nur von einer Tessiner Renngemeinschaft geschlagen geben, wir freuen uns zu sehen, was da noch möglich ist. An dieser Stelle gehört den Trainern um Fabian und Lara ein grosses Lob. Ihre Investition in die Athleten zeigt sich vor allem bei den Jüngeren durch eine deutliche Steigerung im Vergleich zum Vorjahr aber auch schon während dieser Saison. Nun freuen wir uns auf eine tolle Regatta in Sarnen in zwei Wochen.
Luca Nadig
Fotos Regatta Cham 2022
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Fotos Ehrungsanlass 1. Mai
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Fotos Regatta Schmerikon 2022
Die Fotos der Regatta Schmerikon sind auf Flickr unter folgendem Link zu finden:
Nur zufriedene Gesichter an der Regatta Schmerikon
Dieses Jahr hatte der organisierende Ruderverband Oberer Zürichsee (ROZ) am Wochenende vom 7./8. Mai 2022 das Wetterglück auf seiner Seite, denn die Ruderregatta konnte bei fairen Bedingungen, reichlich Sonnenschein, einem Platzregen und vor allem fast ohne Starkwind, welcher in anderen Jahren für Rennabbrüche verantwortlich war, bis zum Schluss durchgeführt werden.
768 Meldungen sind dieses Jahr eingegangen, das sind bedeutend weniger als im Rekordjahr 2021, doch es entspricht einem guten Durchschnittswert. Im Gegensatz zum Vorjahr waren Zuschauer nun wieder zugelassen. Insbesondere am sonnigen Muttertag waren zahlreiche Besucher vor Ort und genossen im Zielgelände die spannenden Wettkämpfe. Sehr beliebt sind in Schmerikon die Rennen der Kategorien der Jüngeren, so gab es im Skiff und im Doppelzweier bei den U15 und U17 jeweils bis zu fünf Serien mit je sechs Booten. Oft bestreiten die 13/14-jährigen Mädchen und Jungen auf dem Obersee ihre erste Regatta und es kann vorkommen, dass mangels Erfahrung ein Boot wegen eines sogenannten Krebses kentert. Dank einem ausgezeichneten Sicherheitskonzept sind jedoch zahlreiche Motorboote mit vielen Helfern stets zur Stelle, um die Ruderinnen und Ruderer aus dem kühlen See zu retten.
Der Ruderclub Thalwil war gut zwei Dutzend Ruderinnen und Ruderern am Obersee am Start. Resultatmässig hielten sie sich im Mittelfeld. Eindrucksvoll war die Leistung des U19-Achters mit Nicolas Mathews, Andri Sauer, Reed Lucke, Benjamin Baur, Luca Pagliara, Pascal Breinlinger, Lorin Jacob, Silas Dittmann und Steuerfrau Ronja Schwyzer. Dank dem Kampfgeist musste sich dieses Team nur knapp vom Basler Ruderclub geschlagen geben. Bei den U17 Männern zeigten Andrin Biberstein und Janes Alexander im Skiff und im Doppelzweier sehr gute Rennen. Ronja Schwyzer gewann im U17 Skiff und zusammen mit der Küsnachterin Naemi Dewey siegte sie im Doppelzweier. Gianna Schwyzer startete bei den U23-Frauen im Skiff und wurde glänzende Zweite. Glücklich waren auch Bill Dalheimer, Ryan Comiskey, Elliott Schneider und Jona Rüegg, die im Doppelvierer U15 ihre Serie gewonnen haben.
Die Organisation eines Anlasses wie die Ruderregatta in Schmerikon gibt trotz langjähriger Erfahrung sehr viel Arbeit. Das OK besteht momentan aus einem kleinen Team in den Personen von Werner Merz, Ruedi Hochstrasser, Marc Nordmann, André Kündig und Reto Bussmann. Kandidaten, die sich für ein Amt im OK interessieren, sind herzlich willkommen. Dank den fast zweihundert freiwilligen Helfern aus den ROZ-Rudervereinen, konnte die Regatta problemlos abgewickelt werden.
Einziger Wermutstropfen war das Fehlen eines Festzeltes. Seit 2013 war der Fussballclub Schmerikon mit seinen Mitgliedern ein perfekter Partner und hat sich um die Verpflegung der Sportler und Gäste gekümmert. Wegen der Pandemie durfte der FCS zwei Jahre kein Festzelt führen und dieses Jahr stand er wegen einem eigenen Clubanlass leider nicht zur Verfügung.
Reto Bussmann
Ein Apéro mit vielen Ehrungen und zwei Bootstaufen
Weil die Generalversammlung des Ruderclub Thalwil im März wegen der Coronapandemie auf schriftlichem Weg durchgeführt werden musste, konnten die verschiedenen Ehrungen erst am Sonntag, 1. Mai 2022 im Bootshaus durchgeführt werden. Mit einem reichhaltigen Apéro riche, welcher durch das Hotel Alex angerichtet wurde, konnte wieder einmal ein Anlass in einem edlen Rahmen im Bootshaus stattfinden.
Zwei neue Rennboote
Gut dreissig Clubmitglieder versammelten sich bei strahlendem Wetter vor dem Bootshaus und wurden Zeugen von zwei Bootstaufen. Cara Pakszies hatte die Ehre, einen Doppelzweier zu taufen, mit welchem sie bereits Schweizermeisterin wurde. Dieses Boot heisst ab sofort «Papillon». Ein ungesteuerter Riemenzweier, welcher im Juniorenbereich im Einsatz steht, wurde von Niki-May Fock, assistiert durch ihre Kollegin Anjulie Hathaway, mit einem lateinischen Zitat von Gaius Julius Caesar auf den sinnvollen Namen «Veni, vidi, vici» getauft, was in Deutsch «ich kam, sah und siegte» heisst. Anschliessend wurden die Rennboote mit Champagner beträufelt und den Rest des edlen Weines durften die Besucher geniessen.
82'296 Kilometer wurde gerudert – trotz Corona
Anschliessend hiess die Präsidentin Dorothee Ulrich die Gäste sich in den Clubraum zu verschieben. Dort wurden die sechs Kilometermeister 2021 geehrt. Andri Sauer (Junioren) mit 1'010 und Ronja Schwyzer (Juniorinnen) mit 872 geruderten Kilometern waren infolge eines Trainingslagers leider abwesend. Michael Erdlen durfte die weiteren Meister und Meisterinnen mit schönen Geschenken und Zinnbechern zu ehren. Astrid Hartmann (Veteraninnen) ruderte 1'927 km, Heiko Leyer (Aktive Männer) 2'005 km, Antonia Blum (Aktive Frauen) 2'290 km und der Veteran Heiner Müller war 222-mal auf dem Wasser und ruderte stolze 3'232 Kilometer. Total waren letztes Jahr 226 Clubmitglieder mindestens einmal auf dem Wasser und ruderten über achtzigtausend Kilometer.
Steinegger wird Ehrenmitglied
Ziemlich gerührt war Luzius Steinegger, als ihm Dorothee Ulrich eine goldene Nadel überreichte und ihn unter grossem Applaus zum Ehrenmitglied ernannte. Steinegger hat diesen Titel längst verdient und es war höchste Zeit, ihm für seinen aufopfernden Einsatz in zahlreichen Bereichen zu Gunsten des Ruderclub Thalwil zu danken.
Vier Abgänge aus dem Vorstand
Mit Blumen, Wein und Kugelschreibern wurden schliesslich die abtretenden Vorstandsmitglieder beschenkt. Lilly Stanzione, die mit viel Herzblut dem Ressort Fitnesssport einen eigenen Stempel aufdrückte und ihr Stellvertreter, Luzius Steinegger, verlassen den Vorstand nach vielen Jahren, werden sich aber weiterhin für kleinere Ämter zur Verfügung stellen. Ebenfalls zurückgezogen von ihren Ämtern haben sich Beatrice Bosshard als Kassierin, Klaasje Bachmann als Veteranen-Obfrau und Stefan Schreen als Verantwortlicher des Schliesssystems. Insbesondere Beatrice Bosshard leistete herausragende und exakte Arbeit und war massgebend beteiligt bei der Einführung einer neuen Buchhaltungssoftware.
Neue Gesichter übernehmen die Ämter
Für den Bereich Fitnesssport konnten leider keine Nachfolger gefunden werden, welche die volle Verantwortung übernehmen möchten, doch es gibt in Zukunft ein Team mit gut einem Dutzend Personen, die sich die aufwändige Arbeit aufteilen. Im Vorstand wird diese Gruppe durch Urs Grob und Astrid Hartmann vertreten sein. Als Nachfolgerin von Beatrice Bosshard hat sich Lara Vendrame als ausgewiesene Finanzexpertin zur Verfügung gestellt, damit Reto Bussmann entlastet wird. Für das Schliesssystem hat sich Bruno Ziegler als Nachfolger von Stefan Schreen zur Verfügung gestellt. Und schliesslich konnte endlich eine Nachfolgerin für Klaasje Bachmann gefunden werden. Eigentlich sind es mit Trudi Kübler und Lucia Frei gerade zwei Personen, die sich als Betreuerinnen der Veteranen kümmern. Zusätzlich werden Koni Bernath und Judith Egloff unterstützend wirken, insbesondere beim jährlichen Veteranen-Hock. Dieser Anlass wird anstatt im Juni erst im Herbst durchgeführt. Das genaue neue Datum wird in Kürze kommuniziert.
Hermann Wehrli feiert Geburtstag
Der 1. Mai ist übrigens nicht nur der Tag der Arbeit, sondern auch der Geburtstag des Urgesteins Hermann Wehrli. Zu seinem 77. Geburtstag wurde ihm mit einem «Happy Birthday» gratuliert.
Reto Bussmann